Produzent
Regie
Thomas Riegler
Editor
Genre
Kultur
Sender
ZDFtheaterkanal / 3sat / ZDFdokukanal
Länge
1 x 30'
Format
Digital Betacam
Jahr
2003
Theaterlandschaften
Theater Freiburg

Die städtischen Bühnen Freiburg wurden 1866 aufgrund einer Initiative des Gemeinderats ins Leben gerufen. Sie sollten der Bevölkerung die Möglichkeit zu einer lebendigen Auseinandersetzung mit dramatischen Werken geben.

So standen unter anderem Lessing und Schiller auf dem Spielplan. Im Juni des Jahres 1915 wurde allen Mitgliedern aufgrund der Wirren des 1. Weltkrieges gekündigt. Bei einem Fliegerangriff schlugen zwei Bomben in das Theater ein und beschädigten es stark. Während des 2. Weltkrieges kam es sogar zur völligen Zerstörung des Großen Hauses und der Kammerspiele. Doch schon im September 1946 wurden die Kammerspiele und drei Jahre später das Große Haus wiedereröffnet.

Das Theater Freiburg war für viele Künstler ein Karrieresprungbrett. Der wohl bekannteste unter ihnen ist Klaus Michael Grüber, der 1967 inszenierte und später insbesondere durch seine Arbeiten an der Schaubühne Berlin bekannt wurde. In den achtziger Jahren bescherten Inszenierungen von Andrea Breth, die ebenfalls später an die Schaubühne Berlin ging, dem Theater Freiburg bundesweit Anerkennung. Anfang der neunziger Jahre, unter der Intendanz von Friedrich Schirmer, fanden Inszenierungen des Regisseurs Jürgen Kruse mit der Schauspielerin Anne Tismer Eingang in die deutschen Feuilletons. Auch der derzeit gefeierte Erfolgsregisseur Michael Thalheimer begann seine Karriere in Freiburg.

Seit Beginn der aktuellen Spielzeit führt die ehemalige Oberspielleiterin des Schauspiels Frankfurt, Amélie Niermeyer, das Haus. Doch nun droht das finanzielle Aus. In Freiburg sollen in den nächsten beiden Spielzeiten drei Millionen Euro eingespart werden. Das würde das Ende der Dreispartenbühne bedeuten.

Theaterlandschaften: Theater Freiburg

Die städtischen Bühnen Freiburg wurden 1866 aufgrund einer Initiative des Gemeinderats ins Leben gerufen. Sie sollten der Bevölkerung die Möglichkeit zu einer lebendigen Auseinandersetzung mit dramatischen Werken geben.

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