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Melanie Griffith gilt als eine der unterschätzten Leinwandikonen unserer Zeit. Ihre Karriere beginnt in den letzten Ausläufern des alten Studiosystems, erste Rollen übernimmt sie während der sexuellen Revolution in Filmen einer jungen, wilden Regiegeneration. Später wird sie Blockbuster drehen, sich zugleich aber auch im Independent-Kino neu erfinden. Sie arbeitet hart, erkämpft sich in den Achtzigern einen festen Platz in Hollywood und erhält schließlich eine Oscarnominierung.
Schon früh erlebt Griffith, wie gnadenlos das Geschäft sein kann: Ihre Mutter Tippi Hedren wird von Hitchcock missbraucht und um ihre Karriere gebracht. Melanie Griffith selbst wendet sich zunächst ab, arbeitet als Model, findet aber zufällig zurück auf die Leinwand – und steht gleich neben Gene Hackman in „Die heiße Spur“.
Die Öffentlichkeit aber verfolgt vor allem ihre privaten Turbulenzen. Schlagzeilen über Alkohol und Drogen, über Beziehungen zu Don Johnson, Steven Bauer und Antonio Banderas überlagern oft ihre beachtliche Filmografie. Genau hier setzt „Melanie Griffith – Die Frau, die Hollywood überlebte“ an: Der Film entdeckt die Künstlerin neu, erzählt die Geschichte einer Frau, die allen Widrigkeiten zum Trotz ihren Weg geht. Ein Liebesbrief an eine oft verkannte Legende – und eine Einladung, die Karriere einer der charismatischsten und vielseitigsten Schauspielerinnen Hollywoods noch einmal ganz neu zu erleben.